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Unternehmen in Dithmarschen und Steinburg suchen Wege aus der Krise

Brunsbüttel/Itzehoe, 26.05.2020 – Die meisten Unternehmen in Dithmarschen und Steinburg berichten von einem deutlich gesunkenen Auftragsvolumen und erwarten zudem eine Verschlechterung der Lage in den kommenden Monaten. Das ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung, die die egeb: Wirtschaftsförderung im April und Mai durchführte. Von mehr als 1000 angeschriebenen Unternehmen hatten sich 184 daran beteiligt. „Die Wirtschaftsregion befindet sich damit im Bundestrend. Unser Team bemüht sich daher durch intensive Beratungen und konkrete Hilfen bei der Beantragung von Zuschüssen und Krediten um eine Abmilderung der Situation“, berichtet egeb-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau.

Insgesamt gaben etwa zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen aus zahlreichen Branchen an, dass ihr Auftragsvolumen gesunken sei. Im Durchschnitt liegt der Rückgang des Auftragsvolumens über alle Unternehmen hinweg, die einen Rückgang verzeichneten, bei 30 bis 50 Prozent. 43 Unternehmen verzeichneten einen Rückgang um mehr als 50 Prozent - somit fast jedes vierte Unternehmen der Umfrage. 42 Unternehmen stellen keine Veränderung fest und 13 Unternehmen profitieren von den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Auch die Zukunft wird von den meisten Unternehmen eher pessimistisch gesehen. 54 Prozent der Teilnehmer erwarten einen negativen Trend in der Auftragslage des Unternehmens. Die weitere Verschlechterung sehen die Unternehmen vor allem im mittelfristigen und langfristigen Bereich von mehreren Monaten und darüber hinaus.
Dabei wurden nicht nur ein Auftrags- und Umsatzrückgang genannt, sondern auch der Mangel an Material, Vorprodukten und Betriebsmitteln. Knapp 40 Prozent erwarten keine weitere Verschlechterung.

Bei der Bewältigung des Umsatzrückgangs haben 61 Teilnehmer für ihre Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet. Weitere Unternehmen setzen auf den Abbau der Arbeitszeitkonten und Urlaub für Teile der Belegschaft. Lediglich 42 Unternehmen führen keine Maßnahmen durch. Als weiteres Mittel wurden die Programme der Bundes- und Landesregierung genutzt. Knapp ein Viertel der befragten Unternehmen beantragte die Auszahlung von Zuschüssen. Weniger Betriebe nahmen Kredite in Anspruch, darunter überwiegend Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

„Kleinen Unternehmen, für die es entweder keine Hilfen gibt oder für die sie nicht ausreichen, helfen wir durch ganz individuelle Krisenpläne. Das beinhaltet auch die Frage, wo sich akut noch Kosten einsparen lassen. Wichtig ist außerdem, die Fachkräfte auch in der Krise zu halten, da sie danach umso wichtiger für das Unternehmen werden könnten“, erläutert Martina Hummel-Manzau.

Die genauen Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter dem Menüpunkt Downloads. Darüber hinaus ist eine Seite mit allen relevanten Hilfsprogrammen zusammengestellt worden.

 

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