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Umfrage der egeb: „Es geht wieder aufwärts“

Brunsbüttel/Itzehoe, 14.10.2020 – Nochmal mit einem „blauen Auge“ davongekommen. So ließe sich die Situation in der regionalen Wirtschaft generell beschreiben. Obwohl etwa 43 Prozent der Betriebe seit der Hochphase des Corona-bedingten Lockdowns einen Rückgang der Verkäufe oder Aufträge verzeichnen, gab es immerhin bei knapp 25 Prozent sogar einen Zuwachs. Das ergab eine Umfrage der egeb: Wirtschaftsförderung, an der sich 121 Unternehmen aus Dithmarschen und Steinburg beteiligten.

„Insgesamt ergibt sich zwar noch kein eindeutiges Bild der wirtschaftlichen Situation, aber die Lage hat sich gegenüber unserer ersten Befragung im Mai deutlich verbessert. Es geht also wieder aufwärts“, fasst Wirtschaftsförderer Jens Korte das Ergebnis zusammen. Martina Hummel-Manzau sieht in dem Ergebnis der Umfrage einen wichtigen Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung der Region in der Corona-Krise. „Wir haben wichtige Informationen aus Dithmarschen und Steinburg erhalten. Ohne das Engagement der teilnehmenden Betriebe wäre das nicht möglich gewesen“, so die egeb-Geschäftsführerin.

Abhängig von der jeweiligen Branche gibt es sehr unterschiedliche Aussagen über die Auftragsentwicklung. Im Mittel lagen die Zuwächse, aber auch die Einbußen seit der ersten Umfrage bei jeweils 30 bis 50 Prozent. Allerdings gaben auch neun Unternehmen – darunter zwei aus dem Gastgewerbe - an, dass die Zahl der Verkäufe beziehungsweise Aufträge seit der Hochphase des Lockdowns um mehr als 75 Prozent zurückgegangen sei. Dennoch hat sich die Lage grundsätzlich gebessert. Während bei der Mai-Befragung noch knapp 67 Prozent eine deutliche Verschlechterung der Auftragslage beklagten, waren es jetzt nur noch gut 26 Prozent. Bis Ende des Jahres wird etwa bei der Hälfte der Unternehmen keine wesentliche Veränderung erwartet. Allerdings ist die Zuversicht für 2021 und 2022 gestiegen. Für die kommenden Jahre erwarten knapp 39 Prozent eine Verbesserung der Lage und gut 23 Prozent keine Veränderung; gut 31 Prozent sehen schlechtere Zeiten auf sich zukommen.

Interessant ist auch ein Blick auf die Entwicklung bei den Arbeitsabläufen. Mehr als die Hälfte aller Betriebe haben zumindest teilweise auf Home-Office umgestellt. Davon wollen knapp 56 Prozent die neue Form der Arbeit beibehalten. Um den Mangel an Aufträgen auszugleichen, hatten bereits im Mai viele Unternehmen auf Kurzarbeit, den Abbau der Arbeitszeitkonten sowie Urlaub für Teile der Belegschaft gesetzt. Mittlerweile hilft vor allem die Kurzarbeit über längere Durststrecken hinweg. Indessen sind nach 8,2 Prozent der Unternehmen in der ersten Befragung jetzt nur noch 3,3 Prozent von vorübergehender Betriebsschließung betroffen. Dabei hat sich der Anteil der Unternehmen ohne Auswirkungen des Coronavirus auf den Geschäftsbetrieb von 22,8 auf 33,9 Prozent erhöht.

Knapp 25 Prozent der teilnehmenden Unternehmen haben in der Corona-Krise staatlich Zuschüsse beantragt; gegenüber der ersten Befragung ist das ein Anstieg um etwa sechs Prozentpunkten. Die Überbrückungshilfe wurde hingegen von keinem Unternehmen genutzt. Hingegen hat sich gegenüber der ersten Befragung der Anteil der Unternehmen, die einen Kredit aufgenommen haben, von 5,9 Prozent auf 10,8 Prozent nahezu verdoppelt. Diese Entwicklung spiegelt sich in der Zunahme der in Anspruch genommenen KfW-Kredite wieder.

Insgesamt setzen die Unternehmen nicht so sehr auf staatliche Unterstützungsmaßnahmen, sondern nutzen ihr eigenes Potenzial zur Bewältigung von Engpässen. „Der Panikmodus ist vorbei und die Unternehmer erweisen sich zusehends als Herren der Lage“, erklärt Jens Korte. Die häufigste Antwort auf die Frage nach den hilfreichen Unterstützungsleistungen lautet diesmal: „keine“. Immerhin stiegt der Anteil der Unternehmen, die keine Unterstützungsmaßnahme für hilfreich erachten, von 27,7 auf 41,3 Prozent. Und das betrifft sowohl „Steuerstundungen“ als auch „Zuschüsse durch Bund und Länder“. Allerdings seien, so Korte, beide Umfragen nicht repräsentativ und könnten daher nur schlaglichtartig die Lage der regionalen Wirtschaft beleuchten.

Die genauen Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter dem Menüpunkt Downloads.

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