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Schnelles Internet bald auch in Städten und größeren Gemeinden

Brunsbüttel, 19.02.2020 – Der Breitband-Zweckverband Dithmarschen nimmt künftig auch die Städte und größeren Gemeinden ins Visier. Zunächst ist der Ausbau des Glasfaser-Netzes für das östliche Heide, also Ortsteil Süderholm und Schanzenstraße, vorgesehen. „Unser Hauptanliegen ist jedoch, vor allem die kleinen Gemeinden mit schnellem Internet und weiteren digitalen Angeboten zu versorgen, die sonst keine Chance auf eine Breitband-Anbindung hätten“, erklärte Dr. Guido Austen, Geschäftsführer der egeb: Technik und  des Breitband-Zweckverbandes Dithmarschen beim Energieforum in Brunsbüttel. Die Fertigstellung des gesamten Netzes und damit die kreisweite Versorgung soll bereits in den Jahren 2023/24 abgeschlossen werden.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema „Digitalisierung“ erläuterte Dr. Austen das Konstrukt des Zweckverbandes, den er als Bürgernetz bezeichnete, dass zu hundert Prozent den Dithmarscher Kommunen gehöre. Seite 2016 liegt die Geschäftsführung für den Zweckverband bei der egeb, die auch die beiden Geschäftsführer stellt. Neben Dr. Austen ist das Dr. Dirk Sonnenschmidt. Im gleichen Jahr wurde mit dem Ausbau des Netzes, von Schafstedt ausgehend, begonnen. Seitdem sind bis zum Oktober 2019 mehr als 4600 Haushalte angeschlossen und über 1100 Kilometer Leitungen verbaut worden. „Damit sind wir mit unserem Netz in mehr als 50 Prozent des Kreisgebiets präsent“, berichtet Dr. Austen dem interessierten Publikum im Informationszentrum des Kernkraftwerks.

Vermarktet werden die Anschlüsse und die Vertragspakete, die neben der Telefonie auch lichtschnelles Internet, TV und mehr beinhalten können, jedoch nicht direkt vom Zweckverband, sondern von den Stadtwerken Neumünster (SWN), die in einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Dienstleistungen erhalten hatte. Die SWN ist neben Dithmarschen, Steinburg und Neumünster auch in anderen Kreisen Schleswig-Holsteins tätig und verfügt über die nötige Erfahrung, um die Leistungspakete marktgerecht anbieten zu können.

Im Gegensatz zu den bisherigen Kupferkabeln werden die Haushalte nicht über die an den Straßen entlangführenden Kabeln angeschlossen, sondern erhalten eine Direktleitung zum nächsten POP (Point of Presence), einem kleinen mit hochmoderner Technik vollgestopftem Gebäude, das als Relaisstation dient. Die einzelnen Glasfaserleitungen können dabei durchaus bis zu 14 Kilometer lang sein. Während sich also etliche Haushalte ein Kupferkabel teilen müssen und die Internetverbindung damit ausbremst, hat bei der Glasfaser jeder Haushalt seinen eigenen Anschluss. „Glasfaser geht nicht die Puste aus“, fasste Dr. Guido Austen die Vorteile zusammen und verwies auf neue Internetanwendungen, die vom Filme-Streamen bis zur Online-Überwachung der Haushaltsgeräte reicht.

Um im gesamten Kreisgebiet Glasfaserkabel anbieten zu können, rechtet der Zweckverband mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 165 Millionen Euro, die zunächst auf dem Kapitalmarkt aufgenommen und dann über die Vermarktung der Leitung refinanziert werden müssen. Das ist jedoch nur möglich, wenn viele Haushalte angeschlossen werden. Daher hat der Breitband-Zweckverband seine Vermarktungsstrategie modifiziert und will künftig auch den stärker bevölkerten Regionen, also in Städten und Zentralgemeinden, den Ausbau des Netzes vorantreiben. Auch bei der Anbindung von Betrieben sieht Dr. Austen noch „viel Basisarbeit“, die zu leisten sei. Dabei lägen die Vorteile einer Leitung von mindestens 50 Mbit bis zu 1000 Mbit auch der Hand. Denn: „Schnelles Internet spart auch im Betrieb Zeit und damit Geld.“

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