17.05.19

Urkunden von zwei Bundesministern

Kategorie: Nachrichten, Archiv

Einige Vertreter des Energieeffizienz-Netzwerks zeigen die überreichten Urkunden (v. li): Tarkan Savasogan (Mercuria Biofuels Brunsbüttel GmbH & Co. KG), Michael Pankow (Total Bitumen Deutschland GmbH), Jörg Dittrich (Sasol Germany GmbH), Rieke Thee (Steinbeis Papier GmbH), Thies Sievers (Brunsbüttel Ports GmbH). (Fotos: Jahnke/egeb)

Energieeffizienz-Netzwerk „ChemCoast Park Brunsbüttel“ geht in eine neue Phase der Zusammenarbeit

Brunsbüttel, 17.05.2019 – Mit der Verleihung von Urkunden ist die nächste Phase der Zusammenarbeit im Energieeffizienz-Netzwerk „ChemCoast Park Brunsbüttel“ eingeleitet wurden. Volker Jahnke von der egeb: Wirtschaftsförderung überreichte die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesumweltministerin Svenja Schulze unterzeichneten Dokumente an die Vertreter von Betrieben aus Brunsbüttel und dem Umland. „Das regionale Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, insgesamt mehr als 250 Millionen Kilowattstunden einzusparen. Das ist eine Herausforderung, die nur durch die Zusammenarbeit der Unternehmen möglich ist“, erläuterte Jahnke bei der Übergabe.

Nach dem Willen der Bundesregierung entstehen bis Ende 2020 etwa 500 Energieffizienz-Netzwerke. Damit soll mein wichtiger Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele geleistet werden. Bei den Netzwerken handelt es sich um regionale und branchenspezifische Zusammen-schlüsse mit einem gemeinsamen Einsparziel. Über einen moderierten Austausch und die Nutzung des gesammelten Know-hows sollen die Einsparpotenziale der Mitgliedsunternehmen genutzt und optimiert werden. Die Regierung verspricht sich so eine Vermeidung von fünf Millionen Tonnen Treib-hausgasemissionen.

In Brunsbüttel hatten sich bereits im Oktober 2016 die folgenden neun Unternehmen zum Netzwerk zusammengeschlossen: Bioenergie Brunsbüttel, Brunsbüttel Ports, REMONDIS SAVA, Sasol Germany, TOTAL Bitumen Deutschland, Vatenfall, Raffinerie Heide, Holcim Deutschland, Steinbeis Papier. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen nicht nur die nachhaltige Senkung des CO2-Ausstoßes, sondern auch wirtschaftliche Ziele. „Energie ist ein wesentlicher Kostenfaktor in den beteiligten Unternehmen. Wir suchen daher gemeinsam nach neuen Wegen, diesen Kostenfaktor zu verringern. Dazu gehören auch geförderte Investitionen in passende Anlagen“, erklärte Wirtschaftsförderer Volker Jahnke.

Die neuen Urkunden belegen, dass das regionale Engagement mittlerweile auch in Berlin geschätzt und von zwei Fraunhofer-Instituten ausgewertet wird. „Die Bundesregierung würdigt das Engagement des Unternehmens im Rahmen der INITIATIVE ENERGIEEFIZIENZ-NETZWERKE und wünscht viel Erfolg für die weitere Arbeit des Netzwerks“, heißt es im Text der Urkunden. Vor Ort hat sich mittlerweile ein regelmäßig tagender Arbeitskreis etabliert, der nach spezifischen Lösungen in den Mitgliedsbetrieben sucht.